Piffl, Friedrich Gustav, Kardinal-Erzbischof von Wien (1864-1932). Eigenh. Brief mit U.

Wien, 2. III. 1932.

¾ S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert.

 80,00

An Leopold Kratochwil, "Hofrat bei der n. ö. Landesregierung": "Ich habe Herrn Landeshauptmann [Josef] Reither dringend gebeten, von der vorzeitigen Pensionierung abzusehen und habe Ihr verdienstvolles Wirken auf dem Gebiete der Kirchlichen Kunst ausführlich auseinandergesetzt. Wäre es nicht gut, wenn Sie sich auch an Bundeskanzler [Karl] Buresch wenden würden, der große Stücke auf Sie hält? [...]" - Piffl wurde 1907 Propst des Stifts Klosterneuburg, 1913 Erzbischof von Wien, 1914 Kardinal und war seit 1922 auch Apostolischer Administrator des Burgenlandes. Er gründete das "Wiener Kirchenblatt" und gehörte zu den Begründern des "Kleinen Volksblatts", förderte das Kolpingwerk, die christliche Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung und führte 1927 in Wien die "Katholische Aktion" ein.

Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Kardinal-Erzbischofs von Wien.

Art.-Nr.: BN#12569 Schlagwort: