Kurz, Selma, Koloratursopranistin (1874-1933). Albumblatt mit eigenh. U.

O. O. u. D.

1 S. 78:78 mm.

 80,00

Selma Kurz wurde 1899 von Gustav Mahler, mit dem sie auch eine nicht glücklich endende Liaison verband, an die Wiener Hofoper geholt, wo sie bis 1929 wirkte. Von 1904-07 und 1924 sang sie im Londoner Covent Garden. Sie war die erste Zerbinetta in Strauss´ "Ariadne auf Naxos".

Seit der Eröffnung ihres Ateliers "d’Ora" (1907) zu einer der bekanntesten zeitgenössischen Photograph(inn)en ihrer Zeit avanciert - neben Schnitzler zählten u. a. Anna Sacher, Alma Mahler, Grete Wiesenthal, Hermann Bahr, Alexander Girardi, Karl Kraus und Gustav Klimt sowie die kaiserliche Familie, die sich 1917 gleichfalls in ihrem Atelier einfand, zu ihrem Klientel - übersiedelte die aus Wien stammende Künstlerin 1923/4 nach Paris, wo sie u. a. Coco Chanel, Josephine Baker, Anna Pawlowa und Maurice Chevalier potraitierte.

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