Wroost, Wilfried, deutscher Schriftsteller (1889-1959) 3 eigenh. u. 1 ms. Brief mit U.

Buchholz u. Hamburg., 1943-1954

5½ SS. 4to. Mit 3 Kuverts.

 120,00

In dieser über die Jahre hinweg geführten Korrespondenz schildert Wilfried Wroost die jüngsten Ereignisse und die sich verändernde Lage. 1943 antwortet er auf Weselys Zeilen und beschreibt sein Dasein in der Marineartillerie an der Nordsee. 1946, aus englischer Kriegsgefangenschaft in Brüssel zurückgekehrt, muss sich Wroost in der englischen Zone zurechtfinden. 1947 klagt er über seine schlechte Lage und über seine Schreibarbeiten, die in Ermangelung von Papier nur schleichend vorangehen; auch Untermieter muss er dulden: "Man bewohnt sein Häuschen nicht mehr allein und hat täglich seinen Ärger und Verdruss mit den Mietern. Nein Herr Wesely, es ist wirklich nicht mehr lebenswert dieses jämmerliche Dasein." Hocherfreut jedoch schreibt er 1954 an Wesely: "Recht herzlichen Dank für Ihre Glückwünsche zu meinem 'Fünfundsechzigsten', der diesmal allerlei Anerkennung und Ehrung mir gebracht hat. Hinzu kam, daß einige Tage später die Uraufführung meines neuen Stückes 'Das Herrschaftskind' stattfand und einen ungeahnten Erfolg erzielen konnte."

Art.-Nr.: BN#28807 Schlagwort: