Rudolf, Erzherzog von Österreich (1858-1889). Eigenh. Brief mit U. ("Rudolf").

Laxenburg, 15. V. 1887.

2 SS. 8vo. Mit einer Beilage (s. u.).

 2.800,00

An Joseph von Weilen: "Ist es Ihnen recht Montag 16ten um 11¼ Uhr mit mir vom Aspanghof aus wegzufahren; um 12 Uhr hier in Laxenburg zu frühstücken? Ich werde Ihnen den Artikel des alten Bischof wiedergeben; ich habe ihn genau durchgelesen und finde nichts unpassendes, doch auch wenig fesselndes, was immerhin von zwei Übeln das geringere ist [...]".

Beiliegend ein ms. Brief mit eh. U. von Helene Weilen (1898-1987), dat. Wien, 20. II. 1966, an einen Herrn über den vorliegenden Brief des Kronprinzen: "[...] Der Brief ist - wie manche anderen - an meinen Grossvater gerichtet, ein alter 'Familien schatz'. Wie Sie vielleicht wissen, war mein Grossvater Freund und Lehrer des Kronprinzen. Fast alle Schreiben beziehen sich auf die gemeinsame Arbeit des Monumentalwerkes 'die Österr. Monarchie in Wort und Bild'. Das Bündel Briefe wurde als einer der wenigen Reste aus den rauchenden Trümmern der Biberstrasse gezogen [...]" (1 S., gr.-4to).

Art.-Nr.: BN#33756 Schlagwort: