Gorter, Albert, Komponist und Dirigent (1862-1936). Eigenh. Postkarte mit U.

Köln, 2. IX. 1906.

1 S. Qu.-8vo.

 120,00

An den Musikwissenschaftler Richard Batka (1868-1922): "Meine neue 1aktige Oper 'Das suße Gift' hatte bei der gestrigen Uraufführung hier durchschlagenden Erfolg. Ich Ich wäre Ihnen für einige diesbezügliche Notizen in Prager Blättern sehr dankbar [...]".

Albert Gorter folgte nach seiner Ausbildung an der Kgl. Musikschule in München dem Ruf von Richard Wagner und Franz Liszt nach Bayreuth, wo er gemeinsam mit Engelbert Humperdinck als Bühnenkapellmeister wirkte. "Auf Schloß Chenonçon bei Paris warb er nach Wagners Tod mit Konzerten für dessen Musik. 1885 erhielt er für seine kompositorischen Leistungen den Michael-Beer-Preis, verbunden mit einjährigem Studienaufenthalt in Rom. Seit 1886 war Gorter Kapellmeister u. a. in Regensburg, Breslau und Karlsruhe, seit 1906 Erster Kapellmeister der Oper und des Gewandhausorchesters in Leipzig, 1920-25 Generalmusikdirektor in Mainz. Mit seinen Kompositionen - Orchester- und Vokalwerke, Kammermusik und Opern, darunter Das süße Gift (1906) - folgte Gorter den Vorbildern der neudeutschen Schule" (DBE).

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