Berger, Gisela, Schriftstellerin (1878-1961). Eigenh. Bildpostkarte mit U.

Schloß Oslavany, 15. VII. 1929.

1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse.

 80,00

An Emmy Hildebrandt in Wien: "Von hier, wo es mir ausgezeichnet geht, grüßt herzlichst mit allen guten Wünschen | Ihre Gisela v. Berger".

Gisela von Berger, Enkelin von Johann Nepomuk Berger und Nichte des Burgtheaterdirektors Alfred Frh. von Berger, begann schon früh, sich schriftstellerisch zu betätigen ("Die Schlange, die Geschichte einer Ehe", 1907). Später arbeitete sie als Hauslehrerin, Sekretärin und 1929/30 als Redakteurin der Zeitschrift "Wiener Mode". Von 1931 bis 39 war sie in Wien in der Theatersammlung der Nationalbibliothek, bis 1945 als Leiterin der Pressestelle im "Haus der Mode" und bis 1949 als Cheflektorin des "Ring"-Verlags tätig. Für den Roman "Die törichte Geschichte der Terpsichore Liebenreich" (1919) wurde sie mit dem Ebner-Eschenbach-Preis ausgezeichnet.

Die Bildseite mit einer Abbildung von Schloß Oslavany.

Art.-Nr.: BN#36110 Schlagwort: