Körner, Karl Theodor, Schriftsteller (1791-1813). Eigenh. Brief mit U. ("Theodor").

[Freiburg, 1809].

2½ SS. 8vo.

 1.500,00

An seine Eltern, Christian Gottfried Körner (1756-1831) und Minna Körner (1762-1843): "Ihr Lieben! Sehr vergnügt hab ich die paar Tage mit meinen Dresdner Freunden zugebracht, und ich bedaure es sehr, dass ich sie schon heut wieder verliehren soll. Hättet ihr wohl die Güte, und nehmt in Fabers Nahmen gegen beiliegenden Wechsel bey Berling das Geld ein, und schicktet es bald möglichst mir herauf? Faber wird uns bald verlassen, da er Nachricht von zu Hause hat, die ihn baldigst zurückrufend. Werner lässt euch grüßen, er hat jetzt wirklich viel Freundschaft für mich, und giebt sich viel Mühe mit mir. Ob ich [zu] Pfingsten [nach] Dresden komme, weiß ich noch nicht. Vermuthlich reist Faber zu der Zeit ab, und ich muss ihn dann begleiten. Ich hoffe, die Unruhen sollen meine Reisepläne nicht zerstören. Friedliebende Prognosten werden hoffentlich neutral bleiben […]".

1808 begann Körner sein Studium an der Bergakademie Freiberg und schloss sich der damaligen Landsmannschaft der Montanen, dem heutigen Corps Saxo-Montania an.

Mit Bleistiftnotiz von anderer Hand: "Freiburg 1809". Fehlstelle durch Siegelausschnitt, geringer Textverlust.

Art.-Nr.: BN#37094 Schlagwort: