Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932). 3 eigenh. Postkarten m. U.

Mödling und Mönichkirchen, 7.XI.1917, 5. V. 1925 und 19.IX.1929.

Zusammen 4 SS. (Qu.-)8vo.

 150,00

Alle Schriftstücke an Hans Nüchtern: Postkarte von Werner Riemenschmied (1895-1967) an Hans Nüchtern (Mönichkirchen, 7.XI.1917) mit Empfangsbestätigung und Signatur von Anton Wildgans. Postkarte vom 5.V.1925: "Eben war Ferdinand Onno [Schauspieler (1881-1969)] wieder bei mir und ich wiederhole Ihnen gerne, was ich ihm mitgeteilt habe: daß ich mit der Radio-Aufführung meiner ‚Armut' (17. Mai) gegen ein Ehrenhonorar von 100 S. einverstanden bin. Ferner begrüße ich es, daß Sie die Regie der Aufführung bewegen und würde mich freuen, wenn neben Onno auch Elsa Schilling (Mutter) u. Karl Götz (Vater) für die Mitwirkung gewonnen werden könnte […]". Postkarte vom 19.IX.1929: "Ich telegraphierte Ihnen von Mödling heute v. m., daß ich den Prolog schreiben werde u. wiederhole diese Zusage vorsichtshalber auch noch auf diesem Wege. Lassen Sie mich aber, bitte, sofort das übrige Programm der Jubiläumssendung wissen. Möglicherweise kann ich darauf irgendeinen Bezug nehmen […]".

Wildgans war nach dem Studium der Rechtswissenschaften am Oberlandesgericht Wien tätig, quittierte jedoch bald den Staatsdienst und ließ sich 1912 als freier Schriftsteller nieder. 1921-23 und 1930-31 war er Direktor des Wiener Burgtheaters. 1962 vergab die Vereinigung Österreichischer Industrieller zum ersten Mal den Anton-Wildgans-Preis der Österreichischen Industrie.

Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.

Art.-Nr.: BN#38523 Schlagwort: