Förster, Ernst, Maler und Schriftsteller (1800-1885). Eigenh. Brief mit U.

München, 9. V. 1843.

1 S. 8vo.

 100,00

An einen Herrn Gruber: "Die Schlacht ist geliefert, es ist aber Niemand über die Klinge gesprungen, als einige Stöpsel u. keinem der Hals gebrochen worden, außer einigen Flaschen. Der Friede ist hergestellt u. ich habe dabei noch einmal gejammert - nämlich - gekatzenjammert. Dein Brief enthält mehre Anfragen, die mich zu beantworten von Herzen freuen. Ich zweifle durchaus nicht lieber Alter, daß deine Beiträge, welches Inhaltes sie auch sein mögen, mir für das Kunstblatt willkommen kommen, namentlich die Donaureise […]".

Förster studierte seit 1818 an der Univ. Jena, 1819-22 an der Univ. Berlin Theologie und Philosophie, bereiste Süddeutschland und machte 1823 in München die Bekanntschaft von Peter von Cornelius. Auf dessen Rat hin wandte er sich der Malerei zu, ließ sich 1825 nach Reisen (Frankreich, Belgien, Weimar) in München nieder und beteiligte sich als Historien- und Allegorienmaler an einem Illustrationsprojekt für das Nürnberger Dürerfest (1828) sowie an mehreren Großaufträgen, u.a. der Freskenmalerei in der Münchner Residenz 1833. Seit 1826 war Förster auch publizistisch tätig; neben Künstlerbiographien und Reiseführern verfaßte er u.a. eine Geschichte der deutschen Kunst (5 Bde., 1851-60).

Art.-Nr.: BN#39489 Schlagwort: