Schmid, Carl Christian Erhard, Philosoph und Theologe (1761-1812). Eigenh. Schriftstück mit U.

O. O. u. D.

1¼ SS. 8vo.

 280,00

An einen namentlich nicht genannten Adressaten wegen der Veröffentlichung einer Predigt: "Hr. Prof. Schalk hat mich gebeten beyliegende Predigt nach Jena zur Recension einzuschicken. Da ich sie eben gelesen: so habe ich sogleich eine kleine Anzeige davon entworfen, wobey ich mir keiner Partheilichkeit bewußt bin. [...] Vielleicht kann sie abgedruckt werden, da der Gegenstand doch nur eine kleine Schrift ist, und es dem Prf. wegen des Absatzes an baldiger Bekanntmachung liegt.

Vielleicht kann sie eher ins Intelligenzblatt, als eingeschickte Nachricht kommen, wenn die Aufnahme in die Zeitung als Recension Bedenken finden sollte. [...]".

Nachdem er 1778 sein Philosophiestudium an der Universität Jena begonnen hatte, war Schmid 1781 als Hauslehrer des späteren Philosophen Novalis tätig. Er schloss sein Studium 1784 erfolgreich ab und wurde wenige Jahre später Pfarrsubsitut seines Vaters. In den folgenden Jahren war Schmid an den Universitäten Gießen und Jena beschäftigt, promovierte 1800 im Fach Theologie und wurde 1809 auch Doktor der Medizin. Mit Friedrich Schiller war Schmid eng befreundet und traute diesen und Charlotte von Lengefeld im Jahr 1790 in Jena.

Leicht fleckig.

Art.-Nr.: BN#40425 Schlagwort: