[Hebbel, Friedrich]. - Schlömer, Hugo, Kaufmann (geb. 1856). 2 eigenh. Briefe mit U.

Wesselburen in Holstein, 18. II. und 14. III. 1882.

(2¾+2 =) 4¾ SS. auf 2 Doppelbll. 8vo.

 220,00

An den Verleger Wilhelm v. Braumüller (1807-84) mit der Bitte um Zusendung inklusive Preisnachlass von sechs Friedrich-Hebbel-Biographien des Autors Emil Kuh für die Schulbibliothek in Wesselburen, der Heimat Hebbels, im Rahmen der Errichtung eines Denkmals zur Würdigung des Dramatikers: "Mein Schreiben ist gerichtet an den geehrten Verleger der Hebbel'schen Biographie von Emil Kuh, um Ihnen bekannt zugeben, wie Sie in Ihrem Interesse gleiches wie Hoffmann u. Campe u. Cotta in Stuttgard thun können, um möglichst mit beizutragen, daß Hebbel populär wird [...]" (18. II. 1882). Schutzherrschaft übernehme der Großherzog von Sachsen-Weimar; als Wiener Mitglieder des Wesselburger Komitee werden Kl. Groth, Th. Storm und E. Schmidt genannt; das General-Komitee leite Dr. Bamberg in Genua. Schlömer könne dem Angebot Braumüllers erst nach Rückmeldung des "Spielinspectors und Bibliothekars" zusagen und bittet um Rücksendung der an Emil Kuh geliehenen Hebbel-Autographen: "Herr Groth hat an Emil Kuh eingesandt, Brief Hebbels; die hies. Privatpersonen gehören u. zugleich ein Schriftstück, welches von ihm selbst verfaßt wurde, Hebbels Jugendzeit betitelt [...] aber auch Briefe Hebbels u. ein Gedicht, betitelt: Fakellieder [...]" (14. III. 1882).

Mit Fakturierungsnotizen und Vermerken des Empfängers in Blei sowie die Adresse von "Frau Adele Kuh" in Tinte notiert.

Art.-Nr.: BN#42830 Schlagwort: