Schmid, Christoph von, kath. Priester und Jugendbuchautor (1768-1854). Eigenh. Brief mit U.

Augsburg, 30. IV. 1831.

2 SS. auf Doppelblatt. 4to.

 250,00

An einen Freund in Regensburg mit der Übersendung eines Gemäldeverzeichnisses für den Bischof und für interessierte Kunstkäufer. Schmid zeigt professionelle Routine hinsichtlich der Überprüfung der Echtheit des Erscheinens von Stigmata durch die katholische Kirche sowie zu einem Fall des Missbrauchs von Schriftstücken eines verstorbenen Geistlichen: "Sollte ein oder das andere Stück [der Gemälde] verlangt werden, so werde ich mir ein Vergnügen daraus machen, die Bestellung zu besorgen [...] Die Person die angeblich Stigmata trägt, ist von der Regierung unter ärztliche Aufsicht gestellt worden. Dem Vernehmen nach kann der Arzt sie weder für eine Betrügerin erkennen, noch die Erscheinung der Wundmale aus natürlichen Ursachen erklären [...]".

Leicht angestaubt verso.

Art.-Nr.: BN#42840 Schlagwörter: ,