Liebenwein, Maximilian, Maler und Graphiker (1869-1926). Eigenh. Postkarte mit U.

Burghausen, 13. IX. 1901.

1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.

 90,00

An den Rechtsanwalt und “Herausgeber des deutschen Wochenblattes” Dr. Höck: “Es hat mir sehr leid gethan, dass Sie mich neulich nicht zu Hause antrafen. Trotzdem hoffe ich noch bei Gelegenheit Ihre werthe Bekanntschaft zu machen [...]”.

Der in Wien geborene Maler war seit 1901 Mitglied, 1910 auch Vizepräsident der Wiener Sezession, seit 1904 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und in späteren Jahren auch der ‘Luitpoldgruppe’ sowie der ‘Innviertler Künstlergilde’. Neben großen Märchen- und Sagenzyklen, Tier-, Ritter- sowie Heiligen- und Marienbildern schuf Liebenwein Wandfriese, Druckgraphiken, Buch- und Zeitschriftenillustrationen.

Die Vorderseite der Karte mit einer kleinen, einen Ritter zu Pferde darstellenden Vignette.

Die deutschnationale Wochenzeitung ‘Deutsches Wochenblatt für das obere Innviertel’ war 1897 in Braunau gegründet worden und sollte bis 1902 erscheinen.

Zu Liebenwein vgl. Thieme/B. XXIII, 197.

Art.-Nr.: BN#4325 Schlagwort: