Hinkel, Hans, Journalist, Ministerialbeamter und SS-Gruppenführer (1901-1960). Eigenh. Bildpostkarte mit U.

[Kreuth, 28. VII. 1933].

1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse.

 80,00

An den Dramaturgen und Regisseur Hans Esdras Mutzenbecher (1897-1983): "[...] Am Dienstag bezw. Mittwoch bin ich wieder in Bln zurück u. hoffe Sie dann bald einmal zu sehen. Es gibt ja eine Menge Neuigkeiten [...]".

Zwei Jahre später (1935) wurde Hinkel im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda als Sonderbeauftragter für "Kulturpersonalien" zuständig ("Sonderreferat Hinkel - Judenfragen"). In dieser Funktion war der SS-Offizier und Blutordensträger insbesondere für die Verdrängung jüdischer Deutscher aus dem Kulturbetrieb verantwortlich, die sogenannte "Entjudung".

In Bleistift; an einem Rand gelocht (keine Textberührung); die Bildseite mit einer Ansicht aus Bad Kreuth.

Art.-Nr.: BN#48747 Schlagwörter: ,