Maximilian I. Joseph, König von Bayern (1756-1825). Brief mit eigenh. U. ("Max-Joseph").

München, 9. III. 1820.

1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse verso (Faltbrief) und papierged. Siegel.

 450,00

Mitteilung der Bestätigung eines königlichen Erlasses an Eugène de Beauharnais: "Wir theilen Unserem geliebten Schwiegersohn dem Herrn Herzog von Leuchtenberg Fürsten von Eichstädt diejenige Entschließung mit, welche Wir wegen Bestätigung des Rathes Sartorius und des Assessors Weinel bey der Regierungs- und Justiz-Kanzley zu Eichstädt auch als Votanten in Justiz-Sachen auf desselben Anzeige vom 5ten präsentirt 7. Junius vorigen Jahres unterm heutigen an Unser Oberappellationsgericht des Königreichs erlassen haben [...]".

Nach der Abdankung seines Stiefvaters Napoleon am 12. April 1814 musste Eugène de Beauharnais den Thron des Vizekönigs von Italien aufgeben und begab sich zu seinem Schwiegervater König Maximilian I. Jospeh ins Exil nach München. Dieser verlieh seinem Schwiegersohn die Titel Herzog von Leuchtenberg und Fürst von Eichstätt.

Gegengezeichnet von Graf Heinrich Alois von Reigersberg (1770-1865), bayerischer Justizminister und Ministerratsvorsitzender.

Auf Briefpapier mit lithogr. Briefkopf. Mit Einriss durch Siegelbruch.

Art.-Nr.: BN#51943 Schlagwörter: ,