Rohrbach, Paul, Theologe und Reiseschriftsteller (1869-1956). Ms. Sentenz mit eigenh. Korrektur, eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

München, o. D.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350,00

"Wir haben ein Wort von Goethe aus dem Jahre 1823 über die deutsche Zukunft, worin es heisst, das Schicksal der Deutschen sei noch nicht erfüllt, sie müssten noch eine grosse Bestimmung haben, eine Bestimmung, 'welche um soviel grösser sein wird, denn jenes gewaltige Werk der Zerstörung des Römischen Reichs und der Gestaltung des Mittelalters, als ihre Bildung jetzt höher steht.' In dem spät ans Licht gekommenen Schillerschen Fragment dagegen, dem man den Namen gegeben hat, 'Deutsche Grösse' heisst es, die Völker hätten alle 'ihren Tag' [...] der Tag des Deutschen sei immerwährend, denn alle Tage bezeuge der deutsche Geist seine Fähigkeit, mit dem Höchsten, dem göttlichen Geist, zu verkehren [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928).

Paul Rohrbach wurde in seiner Funktion als geschäftsführendes Vorstandsmitglied der "Akademie zur wissenschaftlichen Erforschung und Pflege des Deutschtums" angefragt.

Mit feinen Einschnitten im Formularteil.

Koslowsky 269.

Art.-Nr.: BN#55556 Schlagwörter: ,