Schott, Friedrich, Chemiker und Zementfabrikant (1850-1931). Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Heidelberg, o. D.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350,00

"Deutschlands Zukunft? Einigkeit und Kraft und Freiheit für das deutsche Vaterland! Statt Parteizersplitterung Parteiwirtschaft und Klassenkampf, vertrauensvolle gerecht bewertete, Zusammenarbeit aller Volksgenossen. Statt Willkür und Unrecht durch vielerlei schnell gemachte Gesetze, Rechtsspruch durch freie unabhängige Richter. Statt Zwangswirtschaft, zwangsweise Beschränkung der Arbeitstätigkeit für den größten Teil des Volkes auf 8 Stunden, freie Betätigung der menschlichen Arbeitskraft und freie Entwicklung auf allen Gebieten der Wirtschaft [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928).

Friedrich Schott war 1925 zum Ehrenbürger der Stadt Heidelberg ernannt worden.

Koslowsky 197.