Schulte, Karl Anton, Jurist und Politiker (1873-1948). Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Breslau, o. D.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350,00

"Nicht wenn wir in hohen Werten von Volk und Vaterland reden, im fruchtlosen Erinnern an verlorene Macht und Größe uns erschöpfen, nicht wenn wir neue Zeit und neues Volksleben in zusammengebrochene alte Formen zwingen wollen, werden wir ein großes Deutschland der Zukunft schaffen. Festen Fußes müssen wir auf neugewordenem Boden stehen, uns selbst erkennen, die Welt um uns klaren Auges erfassen. Als großes Volk, im Bewußtsein unserer inneren Kräfte und Fähigkeiten, im Vertrauen auf unser gutes Recht, müssen und werden wir in ruhiger und zäher Arbeit neue Formen des Lebens und der Geltung unter den Völkern der Erde erringen [...]".

Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Karl Schulte saß ab 1926 dem Senat des Landgerichts Breslau und ab 1928 dem Landgericht Hanau vor.

Koslowsky 23.

Art.-Nr.: BN#55602 Schlagwörter: ,