Dauthendey, Elisabeth, Schriftstellerin (1854-1943). Eigenhändige Sentenz mit U.

O. O. u. D.

1 S. Folio (215:276 mm). Aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 250,00

"An der Zukunft Deutschlands zu zweifeln, hieße die Größe und Weite seiner Vergangenheit vergessen. Ein Volk wie das deutsche, das den ganzen Umkreis aller Geistigkeit beherrscht, das mit der Intensität seines Ideencomplexes eine Welt befruchtet hat u. zugleich mit der Expansionskraft seiner genialen Universalität allen Befruchtungen der geistigen Strömungen von den anderen Ufern zugewendet, diese zu seinem eigenen Reichtum u. Besitz zu wandeln vermochte - Ein solches Volk braucht nicht um seine Zukunft zu bangen - Es ist [dies unterstrichen] Zukunft [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Elisabeth Dauthendey war die jüngste Tochter des Hofphotographen von Zar Nikolaus I., Carl Dauthendey, und in den 1920ern hauptsächlich für ihre Märchen und Erzählungen bekannt (z. B. "Drei Schwiegermütter", 1927).

Mit kleinem Randeinriss am Trägerpapier.

Koslowsky 153.

Art.-Nr.: BN#55828 Schlagwörter: ,