Archilochos. Archilochi iambographorum principis reliquiae. [...] Ed. Ignatius Liebel. Editio secunda, retractata et novis quibusdam fragmentis aucta.

Wien, Johann Bartholomäus Zweck, 1818.

XVI, 261, (1) SS. Marmorierter Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und -vergoldung sowie ornamentaler Deckelbordüre. Stehkantenvergoldung; Marmorvorsätze. 8vo.

 280.00

Zweite Ausgabe dieser ersten eigentlichen Archilochos-Edition überhaupt (im Vorjahr in Leipzig erschienen). "Die beste Ausgabe des Archilochus [...] Dieses philologische Werk ist das bedeutendste, das Liebel auf schriftstellerischem Gebiete geleistet, wie er überhaupt ein sehr guter Philolog, aber ein geschmackloser Aesthetiker war" (Wurzbach). Der böhmischstämmige Ignaz Liebel (1754-1820), Philosophieprofessor an der Universität Wien und Gegner Grillparzers, "verfocht eine pedantische Ästhetik und mechanische Verstechnik [...] Liebels eigene Dichtungen [...] faßte er in regelrecht gereimte, wortreiche und lehrhafte Formen. Die Themenwahl zeigt Liebel als literarisch gebildeten Zeitgenossen der deutschen klassizistischen Dichtung" (ÖBL V, 191f.).

Sauberes, gutes Exemplar. Selten; kein Exemplar in der ÖNB.

Hoffmann I, 227. Schweiger I, 42. Wurzbach 15, 95.

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