Tzschirner, Heinrich Gottlieb, Theologe (1778-1828). Supplik mit eigenh. U.

Leipzig, 1. XI. 1809.

2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse.

 120.00

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An König Friedrich August von Sachsen (1750-1827) nach der Berufung nach Leipzig, mit der Bitte, ihm nun "das den Professoribus Ordinaribus auf hiesiger Universität allergnädigst gewidmete Accis-Aequivalent ebenfalls angedeyhen" zu lassen.

Tzschirner war 1809 als Professor der evangelischen Theologie an die Universität Leipzig berufen worden, wo er 1815 auch Superintendent und Pfarrer an der Thomaskirche wurde. "Während der Befreiungskriege übernahm er das Amt eines Feldpropstes und begleitete 1814 die sächsischen Truppen nach Frankreich. 1818 wurde er Domherr des Hochstifts Meißen. Tzschirner war Vertreter eines an Kant orientierten ethisch-kritischen Supranaturalismus und setzte sich für die Gleichberechtigung des theologischen Rationalismus neben dem ästhetischen System Schleiermachers ein [...] Seine kirchengeschichtlichen Vorlesungen wirkten anregend auf Leopold von Ranke und Karl von Hase, der aus Tzschirners Nachlass die 'Vorlesungen über die christliche Glaubenslehre' (1829) herausgab" (DBE).

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