Starhemberg, Ernst Rüdiger Fst., Politiker (1899-1956). Bildpostkarte mit eigenh. Namenszug.

O. O. u. D.

1 S. 8vo.

 60.00

Die Bildseite mit einem gezeichneten Portrait Starhembergs.

Nach dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie eine eigene Schutztruppe aufstellend, die gegen Plünderer und Wilddiebe vorging, war Starhemberg 1919 beim "Freikorps Oberland" am Sturm auf den Annaberg in Oberschlesien und im November 1923 an Hitlers Marsch auf die Feldherrenhalle in München beteiligt; Ende der 1920er Jahre Heimwehrführer in Oberösterreich, war er von 1930 bis 36 Bundesführer des Heimatschutzes. Den austrofaschistischen Kurs von Engelbert Dollfuß unterstützend, war Starhemberg nach dessen Tod von Juli 1934 bis Mai 1936 Bundesführer der Vaterländischen Front. Nach seiner Entlassung aus dem Kabinett und der Auflösung der Heimwehr begab sich Starhemberg in die Schweiz, trat 1940 in die französische Armee ein, mit der er nach England übersetzte, und ging 1942 nach Südamerika. 1956 kehrte er anläßlich der Verhandlungen um die Rückgabe seines Vermögens nach Österreich zurück.

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