Schaumann, Ruth, Schriftstellerin, Bildhauerin und Graphikerin (1899-1975). Handkoloriertes Holzschnittbillett mit mehreren eigenh. Zeilen und U.

O. O., 22. VIII. 1967.

2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

 80.00

An Josef Wesely mit Dank für ihr übersandte Wünsche zum Geburtstag: "[...] Hab' just vor einer Woche erleben dürfen: wenn die Not am Höchsten ... ist stets Hilfe am Nächsten ... es kommen Wunder zustand ... an Wunder gewöhnt sich nicht Ihre Ruth Schaumann".

Ruth Schaumann besuchte die Kunstgewerbeschule in München, wo sie als Meisterschülerin Joseph Wackerles eine Ausbildung als Bildhauerin absolvierte und sich zudem mit Malerei und Graphik befaßte. Seit 1920 arbeitete sie in einem eigenen Atelier und ehelichte nach der Konversion zum Katholizismus 1924 den "Hochland"-Redakteur Friedrich Fuchs. Ihr literarisches Schaffen umfaßt religiös geprägte Lyrik, Romane und die autobiographische Kindheitsgeschichte "Amei", die sie zum Teil selbst illustrierte; ihr malerisches Schaffen besteht besonders nach Ende des Zweiten Weltkriegs vorwiegend aus sakraler Kunst in Plastiken, Kreuzwegen und Kirchenfenstern.

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