Böhlau, Helene, Schriftstellerin (1856-1940). Albumblatt mit eigenh. U. ("Helene Böhlau al-Raschid").

O. O. u. D.

1 S. Gr.-8vo.

 70.00

Die Tochter des Verlegers Hermann Böhlau veröffentlichte seit 1882 Novellen und Romane. "Auf einer Orientreise lernte sie den Architekten und Privatgelehrten Friedrich Arndt kennen, der - um sie 1886 in zweiter Ehe heiraten zu können - vom jüdischen Glauben zum Islam übertrat und sich Omar al-Raschid Bey nannte. Das Paar lebte eine zeitlang in Konstantinopel, später in München" (DBE). Bekannt wurde Helene Böhlau wurde durch humorvolle Geschichten aus der Altweimarer Vergangenheit ("Ratsmädelgeschichten", 1888) sowie durch vom Naturalismus beeinflußte gesellschaftskritische Romane ("Das Recht der Mutter", 1896), "in denen sie sich nachhaltig für die Rechte der Frauen einsetzte. 1929 erschien eine Werkausgabe in neun Bänden" (ebd.).

Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).

An den Rändern etwas angestaubt bzw. gebräunt.

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