Stein, Leo, Schriftsteller und Librettist (1861-1921). Eigenh. Brief mit U. und eh. Manuskript mit U.

Wien, 8. XI. 1911.

Zusammen (½+1 =) 1½ SS. auf 3 Bll. 8vo.

 180.00

An die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung", die zu einer Tischrede auf die eigene Person aufgefordert hatte: "Kollegen! Wir wollen auf das Wohl eines Mannes trinken, den wir neidlos anerkennen. Wir wünschen dem erfolgreichen und liebenswürdigen Librettisten Leo Stein noch in diesem Jahre eine zweite 'Lustige Witwe!' Da ich aber nun einmal selbst Leo Stein bin, muß ich es der Konkurrenz überlassen - mich leben zu lassen!" - Leo Stein war seit 1888 als freier Schriftsteller tätig, verfaßte zahlreiche Lustspiele und über 30 Operettenlibretti, darunter gemeinsam mit Viktor Léon "Wiener Blut" für Johann Strauß und "Die lustige Witwe" für Franz Lehár, mit Béla Jenbach "Die Csardasfürstin" für Emmerich Kálmán und mit Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky "Der Graf von Luxemburg" für Lehár.

Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; mit kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift; etwas angestaubt und mit kleinen Tintenwischern.

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