Menzel, Carl August, Architekt (1794-1853). Eigenh. Brief mit U.

Greifswald, 14. VI. 1838.

1 S. auf Doppelblatt. 4to.

 200.00

An die Redaktion der Wiener Theaterzeitung: "Der Unterzeichnete beehrt sich, beifolgend eine kleine Arbeit ergebenst zu übersenden: Des Dichters Erdenglück. Sollte eine löbliche Redaktion für obengenanntes Blatt Gebrauch davon machen können so bin ich bereit es derselben für das übliche Honorar zu überlassen. Im entgegengesetzten Falle bitte ich mir das manuscript baldmöglichst durch Buchhändlergelegenheit (C. A. Koch in Greifswald) zurückzusenden [...]".

Weiters über den Verbleib von zwei im Jahr zuvor gesandten Blättern, die ihm nicht zurückgesendet wurden und über die auch sonst keinerlei Nachricht erhalten habe.

C. A. Menzel war in den 1820er Jahren unter Karl Friedrich Schinkel als Hilfsarbeiter für die Oberbaudeputation in Berlin tätig und wurde 1832 Bauinspektor der Universität Greifswald "und der noch in der Planungsphase befindlichen Landwirtschaftsakademie in Eldena, deren nach seinen Plänen entstandenes Lehrgebäude (1849), wenn auch in veränderter Form, eines der wenigen von ihm verbliebenen Bauwerke darstellt [...] Die Ostseerandlage Greifswalds in der stark landwirtschaftlich geprägten Provinz Pommern brachte es mit sich, daß aus Gründen der Finanzknappheit mehr anspruchsvolle Planungen Menzels überliefert sind als tatsächliche Bauten. Und so liegt der Schwerpunkt und die Bedeutung seines Wirkens eher in seinem vielfältigen publizistischen Werk als Planer und Autor" (Wikipedia). Für die Stadt Greifswald erbaute er 1833/34 das 1951 abgerissene Steinbecker Tor.

Papierbedingt etwas gebräunt und mit stärkeren Gebrauchsspuren.

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