Schaukal, Richard, Lyriker und Erzähler (1874-1942). Albumblatt mit eigenh. U.

O. O. u. D.

1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert.

 60.00

Der aus Brünn stammende Sohn eines Kaufmanns durchlief als promovierter Jurist eine gehobene Beamtenlaufbahn, wurde 1909 zum Sektionsrat, 1913 zum Ministerialrat ernannt und 1917 in den Adelsstand erhoben. "Als überzeugter Monarchist ließ sich Schaukal 1918 pensionieren und lebte als freier Schriftsteller in Wien" (DBE), schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Aphorismen. "Seine epigonale Lyrik war formal vom französischen Symbolismus und von der Neuromantik beeinflußt, inhaltlich von forciert-aristokratischen, anti-demokratischen und auch antisemitischen Zügen durchsetzt" (ebd.). Vgl. auch Kosch XIV, 305ff.

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