Sobotka, Rudolf, Schriftsteller (1890-1952). 2 eigenh. Postkarten mit U. ("R. Sobotka").

Wien, 1925.

Zusammen 4 SS. auf 2 Bll. Jeweils mit eh. Adresse. Mit einer Beilage (s. u.).

 80.00

An die (verhinderte) Schriftstellerin Adolfine Rak-Reh: "In Erledigung Ihres gesch. Schreibens [...] teile ich Ihnen mit, daß ich mit gleicher Post Ihre Angelegenheiten bei P[ater] Innerkofler und P. Petrus Rumler als äußerst dringend betreibe. Daß doch auf unserer Seite alles so langsam gehen muß, das ist ein Skandal, aber es ist leider immer so gewesen [...]" (a. d. Karte v. [3. II. 1925]).

Rudolf Sobotka war anfangs bei der Gemeinde Wien, später dann bei der niederösterreichischen Landesregierung tätig und widmete sich daneben seiner schriftstellerischen Tätigkeit. "Sobotka schrieb Legendenspiele (‚Die Legende von der Himmelspförtnerin', 1927), Volksstücke (‚Der Traum des alten Fiakers', 1935) und Lustspiele (‚Die Liebesprobe', 1951) sowie den Bauernroman ‚Die sieben Todsünden' (1934)" (DBE); 1913 war er Mitbegründer des Vereins der Christlich-deutschen Volksbühne zur Pflege und Förderung der katholischen Literatur gewesen.

Papierbedingt etwas gebräunt; beiliegend ein eh. Brief mit U. von Gustav Halle, dem Leiter eines Optisch-mechanischen Instituts (dat. Oranienburg, 26. III. 1915, 2¾ SS. auf Doppelblatt, kl.-4to).

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