[Weller, Hieronymus von Molsdorf, lutherischer Theologe (1499-1572)]. Epitaphium iambicum. D. Iheronimus Weller.

O. O., [um 1572].

Deutsche Bastarda auf Papier. 4to.

 150.00

Hübsche, zweispaltig ausgeführte deutsche Grabschrift in 45 Verszeilen für den sächsischen Theologen Hieronymus Weller, der in engem Kontakt zu den Wittenberger Reformatoren stand und viele Jahre im Hause Luthers lebte: "Mein hochster hordt, / War Gottes Wordt, / Darauff ich mich / Verliß menlich. / Da Sündt und Todt, / All angst und Nodt, / Stürmten herein [...]".

Gebräunt und etwas knittrig; ursprünglich auf den hinteren Spiegel eines Quartbands notiert und von dort als Einzelblatt abgelöst (verso alte Leim- und Bundspuren).