Batthyány, Joseph Graf von, Kardinal (1727-1799). Eigenh. Brief mit U.

Pest, 22. XI. 1789.

1½ SS. Folio.

 180.00

An eine Gräfin mit dem Ausdruck seines Bedauerns, die ihm angebotene Verwaltung einer Stiftung nicht übernehmen zu können, da er hierfür die ihm bereits "anvertraute Stiftung des verstorbenen Hofraths Török der Statthalterei mit allen ihren Vermögen übergeben müßte".

Der Sproß einer alten und weit verzweigten ungarischen Adelsfamilie, die als Magnaten, Grafen und Fürsten später zu den bedeutendsten Geschlechtern Österreichs und Ungarns gehörten, war 1759 Bischof von Siebenbürgen geworden und wurde später Erzbischof von Kalocsa, Fürstprimas von Ungarn und Erzbischof von Gran sowie 1778 schließlich Kardinal mit der Titelkirche San Bartolomeo all’Isola. In "den schwierigsten Lagen seines Vaterlandes war er als "Dionysius im ungarischen Areopag" der tätigste Vermittler, Aussöhner und Förderer, den auch der Ruf der Wohlthätigkeit und des Mäcenatentums schmückt" (Wikipedia).

Stellenweise mit stärkeren Randläsuren.

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