Andreas von Österreich, Bischof von Brixen und Konstanz, illegitimer Sohn von Erzherzog Ferdinand II. von Tirol (1558-1600). Sog. "Kardinalischer Kompromiß-Auspruch" mit eigenh. U.

Brixen, 23. IX. 1600.

Papierlibell. 21 SS. 4to. Fadengeheftet in Pergamentumschlag.

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Diese wichtige Brixener Urkunde, die in drei Ausfertigungen ausgestellt wurde und einen steuerrechtlichen Kompromiss zwischen Bürgerschaft, Domkapitel und Hofgericht darstellt, sollte bis zur Säkularisation des Hochstifts die entscheidende Grundlage für die Besteuerung städtischer Liegenschaften bleiben.

Zu Vorgeschichte und Inhalt der Urkunde vgl. Klaus Brandstätter: Verfassungskämpfe der Bürgerschaft Brixens im 15. und 16. Jahrhundert, in: Stadt und Hochstift. Brixen, Bruneck und Klausen bis zur Säkularisation 1803. Hg. v. Helmut Flachenecker u. a. (= Veröff. des Südtiroler Landesarchivs 12), Bozen 2000, S. 205-248, bes. SS. 236-238. Siehe auch Hans Heiss: Das neuzeitliche Brixen 1500-1803. In: Brixen I. Die Geschichte. Hg. v. Bernhard Fuchs u. a., Bozen, 2004, SS. 163-200, hier S. 170.

Etwas feuchtigkeitsfleckig, ohne Siegel.

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