Grümmer, Paul, Cellist (1879-1965). Eigenh. Brief mit U.

Wien, 6. V. 1918.

1 S. 4to.

 150.00

An einen Herrn Heller: "Selbstverständlich unterrichte ich Ihren Freund Herrn Wedel auch privat, auch ist bei mir selbstverständlich, dass ich von früheren Academieschülern niemals Honorar fordere und vor allen Dingen [nie] von meinen früheren Schülern [...]".

Paul Grümmer wurde seit 1894 von Julius Klengel und Hugo Meller am Leipziger Konservatorium in Violoncello unterrichtet und anschließend von Hugo Becker in Frankfurt a. M. Seit 1899 führten ihn Konzertreisen als Solocellist nach Lettland, England, Schottland und Irland. "In England spielte Grümmer im Streichorchester Jan Kubelíks und war 1913-30 Mitglied des Quartetts von Adolf Busch. 1905 wurde er Solocellist beim Wiener Konzertverein und an der Oper. Grümmer lehrte an der Wiener Musikakademie [...] sowie an den Musikhochschulen Köln (seit 1926) und Berlin (seit 1933). Seit 1946 lebte er in der Schweiz. Grümmer setzte sich besonders für das Werk Max Regers ein. Er schrieb Lehrwerke für Violoncello (u. a. 'Die Grundlage des Violoncellospiels', 1955) und eine Autobiographie ('Begegnungen', 1965)" (DBE).

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