Schäffer [Scheffer von Leonhardshoff], Johann [Evangelist], Maler und Zeichner (1795-1822). Eigenh. Manuskript mit Namenszug.

O. O., 29. XII. 1812.

2 SS. 4to.

 300.00

Ein Blatt mit mehreren, orthographisch höchst fragwürdigen Versen, kleinen Kritzeleien und Notizen sowie zwei kleinen Handskizzen, die einen interessanten Einblick in die Gemütszustand des junden Künstlers gewähren.

Über den biographisch nicht üppig erschlossenen Maler wußten die "Friedensblätter" vom 20. VII. 1815 zu berichten, daß er zur Ausbildung seiner Talente nach Rom gegangen war, dort dem Hl. Vater vorgestellt wurde und dieser "dem jungen Künstler, aus besonderer Achtung für seine Gönner verstattete, ein Bildniß von ihm zu malen" (Nr. 86, S. 344). Schäffer unternahm 1812 einer Studienreise nach Venedig zu seiner Schwester und weiter nach Ferrara. Nur 26jährig verstarb Schäffer an Schwindsucht, die er sich schon während dieser Reise zugezogen hatte.

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