Kind, Theodor, Jurist und Philologe (1799-1868). Eigenh. Brief mit U.

Leipzig, 25. V. 1837.

2½ SS. auf Doppelblatt. 4to.

 280.00

An einen namentlich nicht genannten Obristlieutenant: "Ew. Exzellenz erfolgreiche Bemühungen, den Orient in allen seinen Beziehungen dem forschenden Europa näher zu rücken, sind eben so bekannt, als anerkannt. Ihr darauf gerichtetes Interesse hat, seitdem Hochdieselben Oesterreichs Macht in Griechenland repraesentiren, auch der neugriechischen Volksdichtkunst sich zuzuwenden nicht verschmäht. Ich selbst habe mich seit längerer Zeit mit der neugriechischen Literatur beschäftigt (als einen schwachen Beweis dafür wollen Ew. Excellenz die Beilage ansehen), und namentlich gehe ich damit um, eine möglichst vollständige Sammlung neugriechischer Volksliteratur herauszugeben. Könnten und wollten nun Ew. Excellenz meine ganz ergebenste Bitte, mich mit dergleichen Originalgedichten zu unterstützen, erfüllen, so würde ich mich Hochderselben zu dem innigsten Danke verpflichtet fühlen [...]".

Ohne die erwähnte Beilage.

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