Neuwirth, Josef, Journalist und Politiker (1839–1895). Eigenh. Brief mit U.

Abg[eordneten]haus, 30. VI. 1877.

1 S. auf Doppelblatt. 4to.

 160.00

An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Nehmen Sie mit dem folgenden 'Telegramm per Post' fürlieb: Zuckersteuer-Resolution nach langer Debatte mit 17 gegen 12 angenommen. Sodann Mittheilung Hopfens, daß Resolutionsantrag des Subcomités für Zoll- u. Handelsb. in Betreff der schwebenden Staatsschuld, ferner des Bankstatuts (welches morgen zur Vertheilung komme) für die Verhandlung im Ausschuße vorliege. Zugleich Anfrage an Herbst als Obmann, ob das Bankstatut auf die T.O. gesetzt werden soll? Herbst macht eine kurze ausweichende Bemerkung. Plener gegen Berathung des Bankstatuts, da am 7. Vertagung, also höchstens noch zwei Sitzungen, beantragt Resolution wegen schweb. Schuld auf die T.O. zu setzen [...] d. h. Schluß der Sitzung, da der auf der T.O. stehende Gegenstand erledigt. Der Ausschuß beschließt, auf die T.O. der nächsten Aussch. Sitzg. (wahrscheinlich Dienstag) zu setzen: Resolution wegen schweb. Schuld. Darauf Schluß der Sitzung [...]".

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