Krüger, Wilhelm, Schauspieler (1791-1841). Eigenh. Albumblatt mit U.

Wien, 18. VIII. 1837.

1 S. auf Doppelblatt. 4to.

 220.00

"Nichts stärkt und kräftiget uns mehr für den Kampfe des Lebens, als während der Jugendjahre ein geistig klarer Ideenaustausch mit vertrauten fein gebildeten Freunden".

Der eigener Angabe auf diesem Blatt zufolge 1794 (und nicht wie alle anderen Quellen übereinstimmend schreiben 1791) geborene Schauspieler litt seit 1833 an einem Nervenleiden, "das seinen Geist verdüsterte und ihn zu einem finsteren Hypochonder machte" (ADB XVII, 229). Als Krüger die vorliegenden Zeilen verfaßte, war er eines Gastspiels wegen in Wien, mußte es aber "wegen eines neuen Krankheitsanfalles unterbrechen, der ihn auch zwang sich in Berlin pensioniren zu lassen. Nach einem Aufenthalt in Weimar siedelte Krüger nach Mannheim über und hier glückte ihm 1841 der Selbstmordversuch, an dessen erfolgreicher Ausführung ihn in Wien nur die Entschlossenheit seiner Tochter gehindert hatte" (ebd.).

Mit lithographierter Bordüre; kleine Randläsuren.

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