Eschstruth, Nataly von, Schriftstellerin (1839-1929). Eigenh. Brief mit U.

Schwerin, 29. II. [!] 1902.

4 SS. auf Doppelblatt. 8vo

 650.00

An einen Verleger: "Mit bestem Dank für Ihre liebenswürdigen Zeilen erlaube ich mir Ihnen mitzutheilen, dass ich soeben eine größere Erzählung vollendet habe. Ich sandte dieselbe schon an Herrn List [d. i. der Verleger Paul List] in Leipzig welchem das Recht des Buchverlags bereits zugesichert ist. Den Abdruck der Geschichte könnte ich Ihnen jedoch überlassen, falls Sie vielleicht diesmal so freundlich wären, auf die Buchausgabe zu verzichten! [...] Die Erzählung 'Am See' ist circa neun Romankapitel lang und würde ich Ihnen dieselbe zum einmaligen Abdruck in der 'III. Groschenwoche' für den Ausnahmepreis von tausend Mark überlassen [...]".

Mit Rundstempel und Inventarnummer der Handschriftensammlung J. K. Riess. Beiliegend ein eh. Brieffragment an einen Pfarrer: "Sollte Sie Ihr [...] Weg in die Nähe der Pfalzburgerstr. führen, hochverehrter Herr Pfarrer, so würde ich Ihnen von Herzen für einen Besuch dankbar sein, damit ich Ihnen meine Christa doch persönlich vorstellen kann! In der Hoffnung, daß Sie unter Ihren Confirmantin[n]en noch Platz für mein Töchterchen haben, bin ich mit vorzüglicher Hochachtung Ihre sehr ergebene [...]" (O. O. u. D.).

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