An astonishing proof

Einstein, Albert, German physicist and Nobel laureate (1879-1955). Autograph letter signed ("A. E.").

N. p., [summer 1945]

4 to. 1¼ pp. on a single leaf.

 28,000.00

In German, to his assistant, the mathematician Ernst Gabor Straus, discussing a mathematical proof that Straus had sent him in connection with their collaborative work on a unified field theory. Einstein suspects that an "astonishing" but not necessarily wrong consequence of the proof would be "that singularity-free particles of the first kind do not exist." If "singularity-free particles of the second kind" do not exist either, then the whole theory would "become dubious", and thus Einstein asks for further results: "Ich erhalte soeben Ihren Brief mit dem Beweis, dass es singularitätsfreie B =/= 0-Lösungen nicht gebe. Es fällt mir dabei eine eigentümliche Sache auf, die aber richtig sein kann, wenn sie auch verblüffend aussieht. Sie sagen nämlich, dass der “erste Integralsatz” die Gleichung liefert [...]. Wenn nun dabei sich Ihre Rechnung bestätigt, so ist es wohl erwiesen, dass singularitätsfreie Teilchen der ersten Art nicht existieren. Wenn sich dann auch noch heraustellen sollte, dass es auch keine singularitätsfreien Teilchen der zweiten Art gibt, dann wird die Theorie verdächtig. Denn die Gleichungen sind ohne die Bedingung der Singularitätsfreiheit nicht bestimmend genug.

Natürlich erübrigt sich dann die Reihen-Entwicklung, die ich Ihnen vorgeschlagen habe. Teilen Sie mir bitte mit, wenn Sie Ihre Resultate durch die Feldgleichungen geprüft haben [...]".

Ernst Gabor Straus (1922-83) was Einstein's assistant at the Institute for Advanced Study in Princeton from 1944 to 1948. Together they worked on a unified field theory and published three papers on the ultimately unfinished theory. In 1950 Straus graduated from Columbia University with a doctoral thesis entitled "Some Results in Einstein's Unified Field Theory".

Traces of folds. Well preserved.

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