Anna Amalia von Braunschweig-Wolfenbüttel, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, Komponistin (1739-1807). Brief mit eigenh. U.

Wilhelmsburg Weimar, 23. IV. 1763.

1½ SS. auf Doppelblatt. Folio (205:335 mm). Mit Adresse verso.

 1,800.00

An Friedrich III., Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg, mit der Ankündigung eines Gesandten zur mündlichen Überbringung von Glückwünschen zu seinem bevorstehenden Geburtstag: "Ew. Liebden werden Sich von Uns versichert zu habten belieben, daß Uns, nach der Denenselben gewidmeten vollkommensten Ergebenheit, die Bezeigung Unserer aufrichtigen Theilnehmung an Ihro Wohlergehen jedesmahl zu einem wahren Vergnügen gereichet. Gleichwie Wir nun, durch den bevorstehenden Eintritt, Ew. Liebden erfreulichen Geburts-Tages, Uns dazu besonders veranlaßet sehen. Also nehmen Wir keinen Umgang Unsern Obervormundschaftlichen Cammer-Juncker und Stallmeister von Stein dieserhalb an Ew. Liebden eigens abzusenden und durch denselben Unsere herzliche Gratulation mündlich abstatten zu laßen. Ew. Liebden ersuchen Wir demnach ergebenst, ermeldten Unserem Cammer-Juncker und Stallmeister von Stein auf sein geziemendes Anmelden nicht allein den Zutritt zu verstatten, sondern auch in demjenigen, was er in Unserm Nahmen vorbringen wird, vollkommenen Glauben beyzumeßen, und versichert zu seyn daß die Erfüllung aller desfalßiger guten Wünsche einen großen Theil Unsers Vergnügens ausmachen, und Uns nichts angenehmers wiederfahren wird, als wenn Ew. Liebden Uns Dero schäzbarste Freundschafft fernerhin zu gönnen geruhen werden [...]".

Mit papiergedecktem Siegel.

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