Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910). Eigenh. Brief mit U.

Berlin, 5. XII. 1910.

1 S. auf Doppelblatt. 8vo.

 200.00

Wohl einer der letzten Briefe des bedeutenden deutschen Malers. Zwei Tage vor seinem Tod teilt Knaus einer namentlich nicht genannten Dame mit, “daß ich gerne das [...] Bild in Augenschein nehmen will, und möchte Ihnen dafür Morgen (Dienstag) den 6ten des Vormittags zwischen 12 u. 1 Uhr vorschlagen [...]”.

Nach zahlreichen Studienreisen abwechselnd in Wiesbaden und Berlin lebend, ließ Knaus sich 1874 endgültig in Berlin nieder und nahm eine Professur an der Akademie der bildenden Künste wahr (bis 1882); seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und mit diesem zu den “Hauptrepräsentanten deutscher Malerei” (Thieme/B. XX, 572) gerechnet, schuf Knaus neben zahlreichen Portraits insbesondere Genremalerei.

Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf (Adreßzeile).

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