Kappstein, Theodor, Schriftsteller (1870-1960). Eigenhändige Sentenz mit U.

Charlottenburg (Berlin), 27. X. 1927.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Umrahmung und gedr. Fußzeilen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350.00

"Wenn wir Deutschen, über Nacht mündig gesprochen, uns erlösen von dem Klassenhaß, Rassenhaß und Massenhaß, der uns auffrißt, und statt elender Parteibalgerei von unseren großen Führern in unserer Geschichte die Einigkeit in unserer Mannigfaltigkeit lernen, etwas weniger saufen und den Humor als Lebensauffassung gewinnen, der hartem Schicksal überlegen ist, so wird unsere eingeborene Tüchtigkeit auf vielen Gebieten uns unentbehrlich machen in der Welt, als einen eigentümlichen Gedanken Gottes, der in Völkern redet und in Zeitaltern wandelt [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928).

Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Koslowsky 151.

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