Künzel, Max, Theaterdirektor und Kinobetreiber (fl. 1920). Ms. Sentenz mit eigenhändiger U., eh. Ergänzung, eh. Korrekturen und ms. ausgefülltem Formularteil.

Leipzig, o. D.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Umrahmung, gedr. Fußzeilen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350.00

"Der Film hat in der ganzen Welt eine ungeheure Bedeutung erlangt. Er ist der grösste, die Massen beeinflussende Kulturfaktor der Gegenwart. Der deutsche Film kämpft augenblicklich um Sein oder Nichtsein. Amerika, die Bedeutung des deutschen Films mit selten trügendem Instinkt witternd, in der vielleicht nicht falschen Annahme, dass Deutschland wohl einmal Hauptstützpunkt einer europäischen Filmalliance sein könnte, versucht schon jetzt mit grossem Erfolg, den deutschen Film selbst innerhalb unserer Landesgrenzen zu verdrängen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Ergänzung und Korrekturen in Bleistift.

Koslowsky 160.

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