Ludwig, Emil, Schriftsteller (1881-1948). Ms. Sentenz in Gedichtform mit eigenh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Ascona, o. D.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Umrahmung, gedr. Fußzeilen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 450.00

Gedicht zu fünf Strophen und je vier Zeilen: "Schoeneres wuesst' ich nicht zu melden / als dass Deutsche Ueberzeugung / hoeher schaetzten als Verbeugung / und die harnisch-trunkenen Helden // Dann ertoenten Musikanten / in Europens Morgenroete, / dann erstuende Wolfgang Goethe / als die deutschen Abgesandten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928).

Der aus Breslau stammende Emil Ludwig wurde vor allem durch seine psychologisch ausdeutende historische Belletristik, wie "Bismarck. Ein psychologischer Versuch" (Berlin, 1911) oder "Der Menschensohn. Geschichte eines Propheten" (1928) bekannt und berühmt. Seine Bücher wurden 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt.

Mit einigen kleinen Randläsuren.

Koslowsky 232.

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