Müller(-Franken), Hermann, Reichskanzler (1876-1931). Eigenhändige Sentenz mit U.

Berlin, 1. VIII. 1927.

1 S. Qu.- 8vo. Montiert auf ein Albumblatt (223:282 mm) mit gedruckter Umrahmung und gedr. Fußzeilen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

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"Unter den Folgen des Weltkrieges haben die Länder der Besiegten und der Sieger noch heute und auf lange Zeit schwer zu leiden. Deutschland, das den Krieg militärisch verloren hat, trägt unter den Folgen der Niederlage sehr schwer. Der deutsche Wiederaufbau ist auf republikanischem Boden mit Erfolg begonnen worden. Aber es wird noch harter Arbeit bedürfen, bis die Not all' derer auch nur einigermaßen gemildert ist, die Opfer des Krieges und seiner Auswirkungen geworden sind [...]".

Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Hermann Müller wurde zuerst im Jahr 1920 kurzzeitig Reichskanzler des Deutschen Reiches, übernahm danach den Vorsitz der SPD-Reichstagsfraktion bis 1928, als er zum zweiten Mal zum Reichskanzler gewählt wurde.

Koslowsky 179.

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