Prüwer, Julius, Dirigent (1874-1943). Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Berlin, September 1928.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Umrahmung, gedr. Fußzeilen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 450.00

"Trotzdem Kunstinstituten und Künstlern durch den Zusammenbruch ein fürchterlicher Existenzkampf auferlegt wurde, scheint die Kunst selbst nicht gelitten zu haben. Auch die Kunstbegeisterung ist trotz Sportauswüchsen und Tanzrhythmen nicht verloren gegangen. Dies beweist der in letzter Zeit sichtbare Zuzug aller Schichten der Bevölkerung zu künstlerischen Veranstaltungen [...]".

Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Nach einer Saison als Generalmusikdirektor am Nationaltheater in Weimar war Julius Prüwer von 1924 bis 1933 ordentlicher Professor an der Hochschule für Musik in Berlin, wo er die Kapellmeisterausbildung und das Hochschulorchester leitete.

Koslowsky 292.

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