Sautter, Karl, Staatssekretär im Reichspostministerium (1872-1960). Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Berlin, o. D.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350.00

"In Jahren schwerster Bedrängnis hat das deutsche Volk durch die Tat erwiesen, daß es den Glauben an sich und seine Zukunft nicht verliert. Er fußt auf den starken geistigen und sittlichen Kräften, die im deutschen Volke ruhen und sich immer wieder erneuern. Deutschlands Zukunft hängt davon ab, daß seine Führer es verstehen, diese Kräfte zu wecken, sorglich zu pflegen und so zu entfalten, daß sie im harmonischen Einklang zum Wohle des Ganzen wirken [...]".

Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Karl Sautter arbeitete ab 1920 beim Reichspostministerium in Berlin, wo er zum Staatssekretär und Vize-Ministers aufstieg und mit der allgemeinen Geschäftsführung, dem Hochbau- und Maschinenbauwesen, sowie dem Personal-, Finanz- und Wirtschaftswesen der Reichspost betraut war. Seine über viele Jahrzehnte erschienene Geschichte der Deutschen Post bleibt ein Standardwerk.

Koslowsky 156.

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