Schaper, Wolfgang, Bildhauer (1895-1930). Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Berlin, o. D.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350.00

"Während auf der Seite die Grenzen und Entfernungen überwindende Technik unaufhaltsam die äußeren Lebensformen und -bedingungen der Völker gleichförmig gestaltet, ermöglicht sie auf der anderen Seite, den Geist und die Seele dieser Völker in ihrer reichen Mannigfaltigkeit zu erleben; so erst kann das 'Anders'- nicht etwa "Besser'-Sein des eigenen Volkes aus heimat- und bodengeborener Kraft ganz erfüllt und bewußt gestaltet werden [...]".

Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Wolfgang Schaper trat 1928 bei den IX. Olympischen Sommerspielen der Kunstwettbewerbe in Amsterdam in der Kategorie "Bildhauerei" an.

Koslowsky 99.

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