Schwartz, Eduard, klassischer Philologe und Kirchenhistoriker (1858-1940). 2 eigenhändige Sentenzen mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

München, o. D.

2 SS. auf 2 Bll. Folio (223:282 mm). Jeweils mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten. Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350.00

"So lange Deutschland wehrlos ist und wehrlos bleiben will, hat es keine Möglichkeit und nicht einmal das Recht auf eine Zukunft irgendwelcher Art zu hoffen [...]". "Solange Deutschland wehrlos ist, hat es nicht die Möglichkeit, nicht einmal das Recht auf eine Zukunft irgendwelcher Art zu hoffen [...]".

Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die kürzere Sentenz wurde aufgenommen und bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Schwartz "gehört zu den herausragenden Vertreter der deutschen Altertumswissenschaften nach Mommsen und neben dem etwas älteren Wilamowitz", mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Von 1927 bis 1930 saß Schwartz der Bayerischen Akademie der Wissenschaften als Präsident vor (vgl. NDB XXIII, 797-799).

Mit leichter Rostspur einer Büroklammer.

Koslowsky 264.