Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981). Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Darmstadt, o. D.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußezeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Fromular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 450.00

"So viel wir durch den Krieg auch verloren haben, eines konnte er uns doch nicht rauben: Die Begabung, Weiterentwicklung und Führung auf musikalischem Gebiete, und ich bin der Meinung, daß das Genie, welches mit der ihm eigenen nachtwandlerischen Sicherheit den richtigen Weg aus mancher jetzt noch herrschenden Verworrenheit weisen wird, nur ein Deutscher sein kann [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Karl Böhm war im Jahr vor Erscheinen der Anthologie zum Generalmusikdirektor in Darmstadt berufen worden.

Koslowsky 119.

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