Franck, Philipp, Maler (1844-1960). Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Berlin-Wannsee, 20. VI. 1928.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 420.00

"Deutschlands Zukunft liegt im Schöpferischen, liegt also mehr im Künstlerischen im weitesten Sinn des Wortes, als im Wissenschaftlichen im engeren Sinne des Wortes. Worte zu machen hat keinen Zweck. Aufbauen und zwar von Grund auf, von der Schule aus, vom Kinde aus, ist das Wesentliche [...]".

Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Etwa ein halbes Jahr zuvor hatte Franck eine andere, kürzere Sentenz eingereicht, die allerdings nicht aufgenommen wurde.

Philipp Franck erwarb sich als Direktor der einstigen "Königlichen Kunstschule zu Berlin" und späteren "Staatlichen Kunstschule" einen ausgezeichneten Ruf als Lehrer.

Koslowsky 112.

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